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19.05.11 15:00 Alter: 7 yrs
Blog Coaching Kategorie: Blog Coaching

Privat und Praxisziele zusammenführen Teil 3

Die Wunschliste und ihre Umsetzung in konkrete Ziele

Beispiel einer Wunschliste:

Lebensbereich:

Familie

- -       Wunschliste 1:
- -        Zwei gesunde und intelligente Kinder.
- -        Einen wunderbaren attraktiven Ehepartner.
 
- -       Wunschliste 2: Finanzielle Unabhängigkeit
- -        Mit 45 Jahren arbeiten zu können und nicht zu müssen.
- -        Mit 40 Jahren schuldenfrei zu sein.
- -        Mit 60 Jahren in der Praxis zeitlich kürzertreten zu können.
- -        
Geist
- -        Zeit für Konzerte und Theaterbesuche zu haben.
- -        Persönliche Literatur vertiefen.
 
Sport
- -        Zwei- bis dreimal pro Woche 45 bis 60 Minuten Sport (Laufen, Schwimmen, Radfahren) betreiben.
- -        Einen Marathon oder Triathlon mitzulaufen (Ziel: Ankommen unter 5:00 Std.)
 
Freunde
- -        Einen festen und intensiven Freundeskreis zu haben.
- -        Bereichernde Menschen kennenzulernen.
 
Freizeit
- -        Ein Ferienhaus in der Toskana zu besitzen.
 
Natürlich ist in vielen Ziellisten auch der konkrete Wunsch nach einem Auto, nach der Eigenimmobilie und nach der Gesundheit vorhanden, auch die Weltreise ist hier oft aufgeführt. Ergänzen Sie bitte Ihre Wunschliste auf der folgenden Seite mit den jeweiligen Lebensbereichen. Und fragen Sie sich gerade bei den Zielen in 5-, 10 oder mehr Jahren, was Sie heute bereits dafür tun können oder sogar müssen.
 
 
Wer das Ziel nicht kennt, verliert sich auf dem Weg. Langfristig erfolgreich wird nur der Zahnarzt sein, der sowohl für sein Privatleben und vor allem aber für seine Praxis klare Ziele definiert hat. Die Realität zeigt jedoch, dass maximal fünf Prozent der Zahnärzte klare Ziele haben. Nicht selten wird der jährliche Sommerurlaub intensiver geplant als das jeweilige Geschäftsjahr für die Praxis.
 
Dabei ist die Umwandlung persönlicher Wünsche in konkrete Ziele sehr simpel. Im ersten Schritt beschreibt der Zahnarzt seine Ziele so detailgetreu wie möglich. Über dasCoaching werden hierbei über Fragen die Bilder, Gefühle, Geräusche und Gerüche die sich bei der Zielerreichung einstellen werden im Vorwege intensiv wahrgenommen. Zudem werden eventuelle Negationen und Verneinungen in positive Bilder verwandelt. Statt „Ich will keine Schulden auf meinem Konto haben“ ist es besser zu sagen „Mein Kontostand soll bis zum 31.12.2009 ausgeglichen sein.“ Statt „Ich will mehr Prophylaxe machen“ ist es besser und realistischer z.B. für eine Prophylaxemitarbeiterin in Vollzeit „2 Neupatienten und 5 Recall-Patienten pro Tag“ zu planen.